VernumoAlltagswirtschaft in amtlichen Zahlen

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Lebensmittel bleiben günstiger als vor einem Jahr, die Teuerung insgesamt zieht an

Im September 2026 lagen die Lebensmittelpreise in der Schweiz um 0.7% unter dem Vorjahresniveau, während die Gesamtteuerung nach HICP auf 1.2% stieg. Der Einkauf im Laden entlastet die Haushalte also weiterhin, doch der übrige Warenkorb verteuert sich spürbar schneller als noch im Frühsommer.

  • 2026-06-0.8%
  • 2026-07-0.9%
  • 2026-08-0.7%
  • 2026-09-0.7%
Schweiz · Lebensmittelinflation · Eurostat (European Commission)

Schweiz Lebensmittelinflation →

Zwei Kurven, die auseinanderlaufen

Wer im September 2026 Lebensmittel einkaufte, bezahlte im Schnitt 0.7% weniger als ein Jahr zuvor. Im gleichen Monat lag die Gesamtteuerung nach dem harmonisierten Verbraucherpreisindex (HICP) bei 1.2%. Die beiden Grössen bewegen sich seit dem Sommer nicht im Gleichschritt: Die Lebensmittelpreise sinken weiter, wenn auch etwas langsamer, die allgemeine Teuerung beschleunigt sich.

Quellen für diesen Absatz (2)

Der Preisrückgang bei Lebensmitteln flacht ab

Die Lebensmittelpreise lagen im Juni 2026 um 0.8% unter dem Vorjahreswert, im Juli sogar um 0.9%. Danach wurde der Rückgang kleiner: Im August und im September betrug er jeweils 0.7%. Alle Werte beziehen sich auf den Vergleich mit demselben Monat des Vorjahres. Lebensmittel sind also nach wie vor billiger als ein Jahr zuvor, der Abstand schrumpft aber leicht.

Quellen für diesen Absatz (4)

Bei der Gesamtteuerung ist die Richtung klarer. Nach 0.7% im Juni und im Juli stieg die Jahresrate im August auf 0.9% und im September auf 1.2%. Innerhalb von zwei Monaten hat sich das Tempo damit deutlich erhöht.

Quellen für diesen Absatz (4)

Der Anstieg kommt nicht aus dem Lebensmittelregal

Im Juni standen sinkende Lebensmittelpreise von 0.8% einer Gesamtteuerung von 0.7% gegenüber, im September waren es 0.7% Rückgang bei Lebensmitteln gegenüber 1.2% Teuerung insgesamt. Die Schere hat sich geöffnet. Da die Lebensmittel weiterhin billiger sind als vor einem Jahr, dämpfen sie die Gesamtrate eher, als dass sie sie antreiben.

Quellen für diesen Absatz (4)

Der grösste Teil der Beschleunigung muss deshalb aus anderen Teilen des Warenkorbs stammen. Welche das sind, etwa Energie, Dienstleistungen oder Mieten, geht aus den vorliegenden Zahlen nicht hervor.

Quellen für diesen Absatz (4)

Für Schweizer Haushalte: günstigerer Einkauf, teurerer Rest

Für einen Haushalt in der Schweiz heisst das: Die Ausgaben für Lebensmittel sind im September 2026 leicht tiefer als ein Jahr zuvor, während das Leben insgesamt um 1.2% teurer geworden ist. Wer einen grossen Teil seines Budgets für Lebensmittel ausgibt, spürt die allgemeine Teuerung deshalb etwas weniger stark als Haushalte, bei denen andere Ausgaben überwiegen.

Quellen für diesen Absatz (2)

Beim Wohneigentum zeigt sich ein anderes Bild. Der Hauspreisindex der OECD lag im zweiten Quartal 2026 um 4.3% über dem Vorjahr. Diese Zahl misst Immobilienpreise und nicht die Konsumentenpreise; sie lässt sich nicht direkt mit der Teuerung oder den Lebensmittelpreisen vergleichen, zeigt aber, dass der Druck bei den Wohnkosten für Käuferinnen und Käufer anders verläuft als im Laden.

Quellen für diesen Absatz (1)
  • C34 Schweiz · Hauspreise · 4.3% · 2026-Q2 · OECD

Was vier Monate nicht verraten

Die Daten decken nur Juni bis September 2026 ab. Ob die Lebensmittelpreise bald wieder über dem Vorjahresniveau liegen oder ob die Gesamtteuerung weiter steigt, lässt sich daraus nicht ablesen. Ebenso fehlt eine Aufschlüsselung nach Warengruppen innerhalb der Lebensmittel und der übrigen Ausgaben.

Quellen für diesen Absatz (4)

Aus den Angaben geht zudem nicht hervor, ob die Lebensmittelreihe aus genau demselben Index stammt wie die HICP-Gesamtrate; die Gegenüberstellung zeigt deshalb die Richtung, nicht einen exakten Beitrag der Lebensmittel zur Teuerung. Die Hauspreise stammen aus einer eigenen Statistik mit Quartalswerten und folgen einer anderen Methode.

Quellen für diesen Absatz (3)

Einschätzung der KI

Eher steigend geringe Sicherheit nächste 3 Monate

Erwartete Spanne: 1.1–1.6%

Begründung

  • Die Dynamik zeigt klar nach oben: Die Gesamtrate stieg von 0.7% im Juli über 0.9% auf 1.2% im September. Solche Beschleunigungen setzen sich erfahrungsgemäss oft noch einige Monate fort, bevor sie abflachen. F6 F7 F8
  • Die Lebensmittel bremsen weniger als im Sommer. Der Rückgang hat sich von 0.9% im Juli auf 0.7% verkleinert; schrumpft er weiter, fällt die dämpfende Wirkung auf die Gesamtrate schwächer aus. F2 F4
  • Der Anstieg kam aus Teilen des Warenkorbs ausserhalb der Lebensmittel. Steigende Wohnkosten, auf die der Hauspreisanstieg von 4.3% hindeutet, wirken in der Regel nur langsam und verzögert auf die Konsumentenpreise und sprechen eher gegen einen raschen Rückgang der Teuerung. F8 C34

Was die Einschätzung ändern würde

  • Wenn die HICP-Teuerung im Oktober auf 0.9% oder darunter zurückfällt
  • Wenn der Rückgang der Lebensmittelpreise wieder auf 0.9% oder mehr zunimmt
  • Wenn die Gesamtrate zwei Monate in Folge bei 1.2% verharrt, wäre eher eine Seitwärtsbewegung zu erwarten

Dies ist die eigene Deutung der KI auf Basis der amtlichen Zahlen oben, keine amtliche Prognose. Sie kann sich als falsch erweisen.

Szenarien im Blick

  • Szenario, keine Prognose Bleibt der Rückgang der Lebensmittelpreise klein und beschleunigen sich die übrigen Ausgaben weiter, würde die Gesamtteuerung in den kommenden Monaten noch etwas höher liegen.
  • Szenario, keine Prognose Sollte der Anstieg im August und September vor allem auf vorübergehende Preisbewegungen zurückgehen, könnte sich die Gesamtrate wieder dem Niveau des Frühsommers annähern, während Lebensmittel günstiger bleiben als im Vorjahr.

Was als Nächstes zu prüfen ist

  • HICP-Gesamtteuerung für Oktober 2026: Hält sich die Rate bei 1.2% oder steigt sie weiter?
  • Lebensmittelpreise für Oktober 2026: Bleibt der Rückgang bei 0.7% oder wird er kleiner?
  • Aufschlüsselung des Warenkorbs: Welche Gruppen ausserhalb der Lebensmittel treiben die Teuerung?
  • OECD-Hauspreisindex für das dritte Quartal 2026 im Vergleich zu den 4.3% im zweiten Quartal

Geprüfte Daten in diesem Bericht

IndikatorWertZeitraumQuellenAbgerufen
F1Schweiz · Lebensmittelinflation-0.8%2026-06Eurostat (European Commission)
F2Schweiz · Lebensmittelinflation-0.9%2026-07Eurostat (European Commission)
F3Schweiz · Lebensmittelinflation-0.7%2026-08Eurostat (European Commission)
F4Schweiz · Lebensmittelinflation-0.7%2026-09Eurostat (European Commission)
F5Schweiz · Inflationsrate0.7%2026-06Eurostat (European Commission)
F6Schweiz · Inflationsrate0.7%2026-07Eurostat (European Commission)
F7Schweiz · Inflationsrate0.9%2026-08Eurostat (European Commission)
F8Schweiz · Inflationsrate1.2%2026-09Eurostat (European Commission)
C34Schweiz · Hauspreise4.3%2026-Q2OECD

Quellen

  • Source: Eurostat, accessed 2026-11-03 — license
  • Source: OECD, accessed 2026-11-03 — license

Wie dieser Bericht geprüft wurde

  • Daten: Der neueste zitierte Bezugszeitraum ist 2026-Q2.
  • Werte von der Quelle erfasst am
  • Geschrieben von einem KI-Modell (claude-opus-5-5) ausschließlich mit den in diesem Bericht aufgeführten amtlichen Werten.
  • Automatische Prüfungen bestanden: Jede Zahl stimmt mit einem zitierten Wert überein, jeder Absatz nennt seine Belege, es gibt keine Anlageberatung und keinen kopierten Quelltext.
  • Ein separates Prüfmodell hatte Einwände, die festgehalten, aber nicht vollständig gelöst wurden.
  • Kein Mensch hat diesen Bericht vor der Veröffentlichung geprüft. Automatische Prüfungen bestätigen die Zahlen, nicht jede Deutung.
Änderungsverlauf
  • 2026-11-03 10:04 UTC — created
  • 2026-11-03 10:04 UTC — approved+published

Diese Analyse wurde von KI aus amtlichen Statistiken erstellt und automatisch geprüft. Zuletzt geprüft: 2026-11-03

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